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Training Mythunderstandings: by Ron Meredith When you are trying to get a horse's attention, the first thing you go for is his ears. Once an ear swivels in your direction, you've got his attention. It may take a little longer before he turns and faces you or before he walks up to you. But those bigger movements start with that little tiny movement of his ear. The same principle applies to teaching your horse to back up. A lot of people make the mistake of going after the big moves before they've gotten the smaller ones. All it takes to back a horse is just the beginning of a movement backwards. That tiny bit of motion gets a little momentum started that eventually builds to the bigger movement you're after. Backing is an illogical movement for horses. It is not a natural defense or play maneuver. The horse backs by moving its legs in diagonal pairs, just like it does at the trot. So it has to shift its weight from side to side in order to back. The horse that is backing properly does not squat on his hindquarters or get dragged backwards by the pressure of the halter or the bit. The rider must apply alternate side-to-side pressures to ask the horse to shift its weight from side to side in order to back. The horse's front legs support its head and neck. The head acts like a weight at the end of a lever. When the weight of the head shifts sideways, that movement gets transferred to the front legs. As the head shifts just a little to one side, the horse shifts more weight to the front foot on that side to maintain his balance. If the head shifts a little farther to that side, the horse continues to shift his balance a little more and and you begin to get the feeling of wanting to move the foot that's not carrying very much weight anymore. Now you've got a tiny bit of momentum started that you can build on. So the first step in getting a horse moving backwards is to move his head to one side or the other. Pulling straight ahead or pushing straight back doesn't create the need to shift his weight from one foot to the other, doesn't create any feeling of movement, and doesn't get any momentum going. Use a corridor of aids to help the horse get a feel of the direction that's open for him to move. Heed the horse along a wall or fence up into a corner where it's horse logical to stop. Turn your primary line onto his secondary or neutral line to ask him to stop. Scratch and groom a little to show him he responded correctly. Now turn so you're standing at the horse's shoulder facing backwards. Check to see which of the horse's front feet is a little farther forward and which one is a little farther behind. The foot that's a little farther forward is the first one you are going to ask him to move back because he already has less weight on it to start with. Shift the horse's head toward the foot that's farther behind with a little tug. Don't hold the horse's head there, just ask him to shift a little more of his weight onto that foot. At the same time, reach over with the butt of your whip and put pressure on the shoulder above the foot that's a little farther forward. Hold the pressure until the horse moves back. Shift his head a little farther if you need to but don't increase the pressure on his shoulder. Just leave it there until the horse moves and then allow him to move away from the pressure. That front foot moving back puts pressure on the diagonal hind and the horse will eventually move it back, too. Now shift the horse's head to the other side and apply pressure to the other shoulder in the same sequence to move the other diagonal pair of legs. In the beginning, it's not important how far the horse backs. Just ask for one step, one foot at a time. Remember, this is not a logical movement to the horse. So just ask for a small piece at first. If the horse is really having a problem with stepping backwards, just quietly return to heeding him forward and in circles and then go back to the fence or the wall and try another single step backwards. Eventually, the horse's understanding will increase. Everything you do with a horse should start with a command or pressure that says "prepare" or get ready to do something followed by a pressure that says "execute" or now's the correct time to do it. Bringing the horse's head to the side is the command of preparation to back. Putting pressure on his shoulder is the command of execution to move a foot. Later, under saddle, you will use bit pressures to shift the horse's head and your weight and leg pressures will replace the shoulder pressures. As the horse's understanding of what the pressure mean increases, then the speed with which he responds to them will increase. You will be able to keep the pressure up longer so he takes more steps and backs a greater distance. You will be able to switch the pressures from side to side more quickly to influence the cadence of his steps. And you will be able to influence the length of the horse's strides by how long you keep the pressure on before releasing it. |
Missverständnisse der Ausbildung: von Ron Meredith, Leiter des Pferdezentrums Meredith Manor International Wenn Sie versuchen, die Aufmerksamkeit eines Pferdes zu bekommen, kümmern Sie sich zunächst um seine Ohren. Sobald sich ein Ohr in Ihre Richtung dreht, haben Sie seine Aufmerksamkeit. Es kann etwas länger dauern, bevor es sich umdreht und Sie ansieht, oder bevor es zu Ihnen kommt. Aber all diese größeren Bewegungen beginnen mit der kleinen Bewegung des Ohres. Dasselbe Prinzip gilt auch, wenn Sie Ihrem Pferd das Rückwärtsrichten beibringen. Viele Leute machen den Fehler, daß sie buchstäblich die großen Schritte wollen, bevor sie die kleinen gemacht haben. Alles, was zunächst erforderlich ist, um ein Pferd rückwärts zu richten, ist lediglich der Anfang einer Bewegung nach rückwärts. Diese kleine Bewegung reicht schon aus, um die von Ihnen gewünschte größere Bewegung auszulösen. Rückwärtsgehen ist für Pferde eine unsinnige Bewegung. Es ist keine Bewegung der Verteidigung oder des Spiels untereinander. Das Pferd geht rückwärts, indem es ähnlich wie im Trab seine Beine in diagonal versetzten Paaren bewegt. Also muß es beim Rückwärtsgehen sein Gewicht jeweils von einer Seite auf die andere verlagern. Ein korrekt rückwärts gehendes Pferd hockt sich nicht auf die Hinterhand und wird auch nicht durch Druck auf Trense oder Halfter nach hinten gezerrt. Der Reiter muß wechselseitig einwirken, um das Pferd aufzufordern, sein Gewicht beim Rückwärtsgehen von einer Seite auf die andere zu verlagern. Die Vorderbeine des Pferdes tragen seinen Kopf und seinen Hals. Der Kopf wirkt wie ein Gewicht am Ende eines Hebels. Wenn das Gewicht des Kopfes nach seitwärts verlagert wird, wird diese Bewegung auf die Vorderbeine übertragen. Während sich der Kopf ein wenig auf die Seite verlagert, verlagert das Pferd mehr Körpergewicht auf den Huf derselben Seite, um seine Balance zu behalten. Wenn sich der Kopf noch weiter auf diese Seite bewegt, verlagert das Pferd noch mehr Gewicht auf diesen Huf, und es ist bereit, den anderen, nun nicht mehr viel Gewicht tragenden Huf zu bewegen. Jetzt haben Sie ein klein wenig Bewegung erzeugt, die sie weiter ausbauen können. Der erste Schritt, um ein Pferd rückwärts zu richten ist also, seinen Kopf auf die eine oder andere Seite zu bewegen. Gerades Nach-vorne-ziehen oder gerades Nach-hinten-schieben erzeugt nicht das Bedürfnis, das Gewicht von einem Huf auf den anderen zu verlagern, erzeugt nicht ein Gefühl von Bewegung, und animiert das Pferd nicht zum Gehen. Gebrauchen Sie einen Korridor von Hilfen, die dem Pferd zeigen, in welche Richtung es sich bewegen darf. Führen Sie das Pferd seitlich an eine Mauer oder einen Zaun bis zu einer Ecke, in der das Anhalten pferdelogisch ist. Drehen Sie Ihre primäre Linie auf seine sekundäre oder neutrale Linie, um es zum Anhalten aufzufordern. Kraulen und Kratzen Sie es ein wenig, um ihm zu zeigen, daß es richtig reagiert hat. Drehen Sie sich nun um, so daß Sie an der Schulter des Pferdes stehen, mit dem Gesicht nach hinten. Prüfen Sie, welcher Vorderhuf etwas mehr nach vorne steht, und welcher etwas mehr nach hinten. Sie werden gleich das Pferd auffordern, den vorderen Fuß nach hinten zu setzen, denn dieser vordere Fuß trägt jetzt schon etwas weniger Gewicht und das Pferd kann ihn leichter versetzen als den anderen. Zupfen Sie ein wenig am Kopf des Pferdes, um ihn auf die Seite des hinten stehenden Hufes zu verschieben. Halten Sie den Kopf jedoch nicht dort, sondern fordern Sie das Pferd lediglich auf, noch etwas mehr Gewicht auf den hinteren Vorderhuf zu verlagern. Gleichzeitig üben Sie mit dem Gertenknauf ein wenig Druck auf die Schulter des vorne stehenden Vorderhufs aus. Halten Sie diesen Druck aufrecht, bis das Pferd sich nach hinten bewegt. Falls notwendig, verschieben Sie seinen Kopf noch ein wenig weiter seitlich, aber verstärken Sie nicht den Druck auf seine Schulter. Halten Sie den Druck einfach aufrecht, bis das Pferd sich nach hinten bewegt, und erlauben Sie dem Pferd, sich von dem Druck wegzubewegen. Der sich nach hinten bewegende Vorderhuf übt Druck auf den diagonal entgegengesetzten Hinterhuf aus, und letzterer wird sich deshalb bald auch nach hinten bewegen. Jetzt zupfen Sie in derselben Reihenfolge den Kopf des Pferdes auf die andere Seite und üben Druck auf die andere Schulter aus, um dieselbe Bewegung des anderen diagonalen Beinpaars zu erhalten. Anfänglich ist es unwichtig, wie weit das Pferd nach hinten geht. Fordern Sie nur einen Schritt, einen Huf nach dem anderen. Denken Sie immer daran, daß rückwärtsgehen nicht eine pferdelogische Bewegung ist. Fordern Sie zu Beginn also nur einen ganz kleinen Schritt. Wenn das Pferd sich mit dem Rückwärtsgehen wirklich schwertut, gehen Sie einfach über zum Achtsamkeitstraining im Vorwärtsschritt über, machen Sie Wendungen und dann versuchen Sie nochmals einen einzigen Schritt rückwärts entlang einer Wand oder einem Zaun. Irgendwann wird das Pferd das Prinzip verstehen. Jeder Umgang mit einem Pferd sollte mit einem Kommando oder einer Einwirkung beginnen, die “Auf die Plätze” bzw. “Fertig!” bedeutet, gefolgt von einer Einwirkung “Los!”, die die geforderte Aktion dann auslöst. Das Schieben des Pferdekopfes auf die Seite ist das Kommando zum “Fertigmachen”. Die Einwirkung mit dem Gertenknauf auf die Schulter ist das “Los!”, also das Kommando zum Ausführen eines Rückwärtsschrittes. Später, unter dem Sattel, werden Sie Zügeleinwirkung verwenden, um den Kopf seitlich zu verschieben, und Schenkeldruck wird die Einwirkung mit dem Gertenknauf auf die Schulter ersetzen. In dem Maß, wie sich das Verständnis des Pferdes für die Einwirkung erhöht, wird sich auch die Geschwindigkeit seiner Antwort erhöhen. Sie werden die Einwirkung länger aufrecht erhalten können, so daß es mehrere Schritte rückwärts machen und weiter rückwärts gehen wird. Sie werden das seitliche Hin-und-Her-Verschieben des Kopfes schneller ausführen können, so daß sich die Schrittfrequenz erhöhen wird. Und Sie werden in der Lage sein, mit der zeitlichen Dauer des Schulterdrucks die Länge der Schritte des Pferdes zu steuern. |


