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Training Mythunderstandings: by Ron Meredith There's a lot of talk about aids and cues in the horse world and a lot of it just confuses people. One trainer talks about using your legs as aids and another one tells you to cue your horse with your leg. Neither one probably knows what he's talking about. So it's no wonder horses get confused. Horses don't care what a trainer calls the things he or she does, they just need to understand them in a horse logical way. As a training method, heeding uses methodically applied directional pressures to create shapes. Pressures that create shapes are called aids. Once the horse understands what shape you want when you apply a particular pressure, you can associate a cue or signal with that shape. So now you can use that cue to tell the horse exactly when you want him to give you the shape. You teach with aids. You ask with cues. Notice what goes into an aid. It's a pressure. It's applied so it indicates the direction you want the horse to go. And it is applied methodically and consistently. That's not the same as forcefully or insistently or repeatedly. A lot of people use swear pressures instead of aids. Instead of touching the horse with a whip or even just pointing it at him the right way, they slap him with it. Loud swear pressures get a reaction from the horse but they don't teach shapes. Aids are horse logical. The horse reacts to that pressure or aid in a predictable way that is just natural or instinctive for a horse. For example, if you start approaching a horse from behind, he will turn his head one way or the other to see what's coming. If you're a little to his left, he'll turn his head to the left so he can watch you coming. If you're a little to his right, he'll turn his head to his right. If you're coming too fast or he's a spooky kind of horse, he may move off and ask questions later. If it's open in front of him, that's the direction he'll go. If it's not, he'll turn in whatever direction he feels he has an opening. Once he's far enough away to feel safe from what might be a predator, he'll turn to take a good look and figure out what's coming. Those are horse logical responses to the pressure you put on the horse as you approached him from behind. Cues are conditioned responses that are not necessarily horse logical. Cues are supported by rewards. You use a pressure to create the shape you want. You give the horse the cue as soon as he creates the shape. Then you reward him with scratching or something else he likes to tell him that was what you wanted. Eventually you can stop using the aid because as soon as the horse gets the cue, he gives you the shape and looks for his reward. Once the horse understands that a particular cue indicates a shape you want, you don't need to use the aid to get that shape. Conditioning the horse to respond to cues instead of just to aids is kind of like putting an automatic transmission on a sports car. Now anyone can drive it. A cue is something a trainer can sell with the horse. The owner can ride it and cue it and doesn't have to understand all this stuff about aids to get the shapes he wants to play people games on horseback. What happens when you stop supporting the cue with a reward? The horse will start backing down the learning curve. First he learned the cue meant he got a reward for giving you a shape. Now he gives you the shape when he gets the cue but there's no reward. Pretty soon he stops giving you the shape when he gets the cue because there's nothing in it for him and there's no horse logical reason to create that shape. When you put cues on a horse, you've got to monitor the horse's response to those cues. When the horse starts to ignore the cue, you need to drop back to the aid that was used to teach the shape you wanted in the first place and remind him of the relationship between the cue and the shape. Retraining horses to respond to cues is what helps keep trainers in business. So you need to understand both aids and cues and understand which ones you're using to ask the horse to play our people games. If the horse responds to cues and he starts forgetting those cues or missing them, you need to understand the aid that created the shape in the first place and go back to it to retrain the horse. And use horse logical aids, not swear pressures. |
Missverständnisse der Ausbildung: von Ron Meredith, Leiter des Pferdezentrums Meredith Manor International Es gibt jede Menge Diskussionen über Hilfen und Auslösereize [?] in der Pferdewelt, und die Leute sind darüber verwirrt. Ein Ausbilder redet über den Gebrauch der Beine als Hilfe, und der andere sagt, daß Sie dem Pferd einen Auslösereiz [?] mit Hilfe Ihres Beines geben sollen. Möglicherweise wissen beide nicht, wovon sie reden. Kein Wunder, daß die Pferde verwirrt werden. Pferden ist es egal, wie der Ausbilder die Dinge nennt, die er oder sie tut. Die Pferde müssen sie nur in einer pferdelogischen Art verstehen können. Als Ausbildungsmethode gebraucht das Konzept der Achtsamkeit methodisch angewandte richtungsgebende Einwirkungen, um bestimmte Formen zu erzeugen. Einwirkungen, die Formen erzeugen, nennt man Hilfen. Sobald das Pferd verstanden hat, welche Form Sie haben wollen, wenn Sie eine bestimmte Einwirkung anwenden, können Sie ein Kommando oder einen Auslösereiz mit dieser Form verbinden. Sie können jetzt diesen Auslösereiz verwenden, um dem Pferd mitzuteilen, exakt wann Sie diese Form von dem Pferd haben wollen. Sie nutzen Hilfen zur Ausbildung. Sie fordern mit Auslösereizen. Beachten Sie, woraus eine Hilfe besteht. Es ist eine Einwirkung. Diese wird angewendet, um dem Pferd die Richtung zu zeigen, in die es gehen soll. Und sie wird methodisch und beständig angewandt. Das ist jedoch etwas anderes als gewaltsam oder wiederholt oder beharrlich. Viele Leute nutzen ‘Fluchdruck’ statt Hilfen. Statt das Pferd mit der Gerte zu berühren oder ihm damit nur den richtigen Weg zu zeigen, benutzen sie die Gerte zum Schlagen. ‘Lauter Fluchdruck’ erzeugt wohl eine Reaktion des Pferdes, aber er lehrt keine Formen. Hilfen sind pferdelogisch. Das Pferd reagiert auf die Einwirkung in einer vorhersagbaren Weise, die für ein Pferd ganz natürlich oder instinktiv ist. Zum Beispiel wird ein Pferd seinen Kopf nach hinten drehen, wenn Sie von hinten auf es zugehen. Wenn Sie von links hinten kommen, wird es seinen Kopf nach links drehen, um Ihr Kommen zu beobachten. Wenn Sie von rechts hinten kommen, wird es seinen Kopf nach rechts drehen. Wenn Sie sich zu rasch nähern, oder es ein ängstliches Tier ist, könnte es davonlaufen und erst nachher nachschauen, was los war. Wenn vor ihm alles frei ist, wird das die Richtung seiner Flucht sein. Wenn sein Weg nach vorne versperrt ist, wird es sich in die Richtung eines vermuteten Fluchtweges wenden. Sobald es weit genug von dem vermuteten Raubtier weg ist, wird das Pferd sich umsehen und nachschauen, was da hinter ihm her ist. Dies sind pferdelogische Reaktionen auf die Einwirkung, die Sie auf das Pferd hatten, als Sie sich von hinten näherten. Auslösereize sind angelernte Reaktionen, die aber nicht unbedingt pferdelogisch sind. Auslösereize werden durch Belohnungen unterstützt. Sie verwenden Einwirkungen, um die von Ihnen gewünschte Form zu erzeugen. Sie geben dem Pferd den Auslösereiz, sobald es diese Form erzeugt. Dann belohnen Sie es mit Kraulen oder etwas anderem Angenehmen, damit es weiß, das es gerade das Richtige getan hat. Zuletzt können Sie dann auf die Hilfengebung verzichten, denn es wird irgendwann Ihnen die gewünschte Form geben (und die Belohnung wollen), sobald Sie den Auslösereiz geben. Sobald das Pferd versteht, daß ein bestimmter Auslösereiz bedeutet, daß Sie eine bestimmte Form von ihm wollen, brauchen Sie keine Hilfengebung mehr, um diese Form zu erhalten. Die Konditionierung des Pferdes auf Auslösereize statt Hilfen kann mit dem Einbau eines automatischen Getriebes in einen Sportwagen verglichen werden. Keiner weiß, wie es funktioniert, aber jetzt kann jedermann einen Sportwagen beherrschen. Ein Auslösereiz ist etwas, was ein Ausbilder zusammen mit dem Pferd verkaufen kann. Der neue Eigentümer kann es reiten, den Auslösereiz geben und darauf verzichten, sich mit Hilfen undsoweiter zu beschäftigen, um von Pferd die gewünschten Formen zu erhalten, bei welcher Art von Reitsport auch immer. Was passiert, wenn Sie aufhören, den Auslösereiz mit einer Belohnung zu unterstützen ? Das Pferd wird beginnen, das Gelernte wieder zu verlernen. Zuerst hat es gelernt, dass es eine Belohnung erhalten wird, wenn es einen bestimmten Auslösereiz mit einer bestimmten Form beantwortet. Jetzt gibt es Ihnen die gewünschte Form als Antwort auf den Auslösereiz, aber es kommt keine Belohnung mehr. Recht bald wird es aufhören, Ihnen die erwünschte Form zu geben, wenn Sie den Auslösereiz setzen, denn es hat ja nichts davon. Es hat keinen pferdelogischen Grund mehr , diese Form zu erzeugen. Wenn Sie dem Pferd Auslösereize geben, müssen Sie die Antwort des Pferdes darauf beobachten. Sobald das Pferd beginnt, den Auslösereiz zu missachten, müssen Sie zurückgehen zu der Hilfe, die Sie verwendet haben, als Sie dem Pferd die gewünschte Form beigebracht haben. Erinnern Sie das Pferd an den Zusammenhang zwischen Auslösereiz und der gewünschten Form. Diese Ausbildungswiederholung - bestimmter Auslösereiz muß mit bestimmter Form beantwortet werden - erzeugt für Pferdetrainer ein stets wiederkehrendes Einkommen. Sie müssen also sowohl Hilfen als auch Auslösereize verstehen können, und auch verstanden haben, welche Hilfen und Reize Sie verwenden sollten, um das Pferd zur gewünschten Arbeit aufzufordern. Wenn das Pferd auf Auslösereize antwortet und beginnt, sie zu vergessen oder zu mißachten, müssen Sie zur Anwendung derjenigen Hilfe zurückkehren, die bei der Ausbildung des Pferdes half, die gewünschte Form zu erzeugen. Sie müssen das Pferd also nachtrainieren. Und gebrauchen Sie pferdelogische Hilfen, nicht Fluchdruck. |


