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Training Mythunderstandings: by Ron Meredith Everything I've learned about communicating with horses I've learned from horses. Sometimes it took awhile for the lessons they were teaching me to sink in. But the wisdom they shared with me gradually accumulated and became the system we now teach at Meredith Manor. Particular horses stand out in my memory. One was an old style, liver chestnut Quarter mare with those bulgy muscles and little feet who was already doing a lot of things before we bought her to show. She had high withers, the kind that are good for holding a saddle when you're roping or cutting. She had a rather plain, coarse head that might have been ugly except that she had a real soft eye that made you forgive the rest. Her registered name was WMD Aloha and the guy we bought her from called her Mother. That got shortened to Mama and Mama she was for the rest of her life. Mama never got overly excited. I remember one time when I was pulling a homemade trailer behind a six-cylinder Chevy truck. In those days, most of the trailers were homemade and nobody had thought of putting springs under them. They were pretty much wooden boxes bolted to axles and the ride must have been pretty rough. The trailer came unhitched when the truck bottomed out going over the crest of a hill and it started to pass me. I managed to block it with the truck and get it stopped so I could rehitch. There wasn't a sound from the trailer. Mama was as calm as anything though the sweat was pouring off her. When Mama got worried, she'd sweat. But that was all. The incident was even more remarkable when I learned from her previous owner that she's been in a trailer once that had been hit by a truck. Mama spent an hour in the overturned trailer til they got her out. I always marveled that she'd get back in a trailer at all after all that but Mama was always compliant. Mama was a great arena horse. Whatever the game was, she knew the drill and she'd just go along. It didn't matter if the rider was flopping around. That was OK. It didn't matter if you gave her the wrong cues. She'd ignore them and do her job. I came to really admire Mama because, pretty or not, she was so honest about understanding what her job was and going ahead and doing it. We rented her out for classes because all anybody had to do was sit in the saddle and hold the reins. They'd be fine and might even get a ribbon. My point about Mama is that sometimes a horse can be so honest and uncomplicated and unperturbed by whatever you throw at them that you begin to think you're pretty good. Horses like Mama make you think you're someplace even when you haven't done anything yet. Then along comes the next horse and you find you haven't really got the vocabulary to talk to them and explain what you want them to do. People who buy a really trained horse with the notion that the horse is going to teach them what they need to know are missing the point. The horse can teach them what the right thing feels like, but the horse can't teach them how to communicate that same feel to another horse. That's a different skill. Horse shows are just games people play to have fun with their horses. And as soon as somebody gets really good at the game and starts winning all the ribbons, somebody else decides to change the game so other people have a chance to win. A true horseman understands how to create a corridor of pressures that create a shape the horse can feel. Those corridors are the same no matter what game the horse is being trained to play or whether he's a baby or an old campaigner or whether he's an Arab or a Quarter horse. You can be a true horseman without necessarily being a winner in the show game. But the people who win all the performance games are not necessarily horsemen. They may just be riding Mama. |
Missverständnisse der Ausbildung: von Ron Meredith, Alles, was ich über Kommunikation mit Pferden gelernt habe, habe ich von Pferden gelernt. Manchmal hat es eine Weile gedauert, bis ich die Lektionen begriffen hatte, die sie mir erteilten. Aber das Wissen, das sie mir gaben, wurde allmählich immer mehr, und wurde zu dem System, das wir bei Meredith Manor lehren. Einzelne Pferde sind mir dabei besonders in Erinnerung geblieben. Eines davon war eine altertümliche graubraune [?] Quarterhorse-Stute mit Muskelbergen und kleinen Hufen, die schon eine Menge drauf hatte, als wir sie kauften. Sie hatte einen hohen Widerrist, der den Sattel beim Westernreiten gut festhielt. Sie hatte einen recht groben Kopf, eigentlich recht häßlich, wenn nicht diese weichen Augen gewesen wären, der den Rest vergessen ließ. Ihr eingetragener Name war WMD Aloha, und der Verkäufer nannte sie Mother. Das verkürzten wir zu Mama, und dabei blieb es bis zu ihrem Lebensende. Mama wurde nie allzu erregt. Einmal zog ich einen selbstgebauten Hänger an einem Sechszylinder-Chevy. Damals waren die meisten Pferdehänger selbstgebaut, und Federung hatten die wenigsten. Sie waren nichts weiter als Holzkisten auf eine Achse geschraubt, und die Fahrten müssen ziemlich ruppig gewesen sein. Der Hänger riß sich los, als der Chevy auf einem Hügel aufsaß, und überholte mich. Es gelang mir, den Hänger mit dem Chevy zu stoppen und hängte ihn wieder an den Truck. Im Hänger blieb alles ruhig. Mama war völlig ruhig, obwohl ihr der Schweiß herunterlief. Wenn Mama besorgt war, fing sie an zu schwitzen. Das war aber auch alles. Dieser Vorfall war umso bemerkenswerter, als ich vom Vorbesitzer erfuhr, daß sie mal in einem Hänger war, der von einem Laster gerammt wurde. Mama verbrachte eine Stunde in dem umgekippten Hänger, bevor man sie herausholen konnte. Ich bewunderte sie dafür, daß sie überhaupt wieder in einen Hänger einstieg. Mama machte alles mit. Mama war ein tolles Pferd in der Arena. Egal welche Aufgabe, sie wußte, was zu tun war und machte einfach. Egal, ob der Reiter sein Geschäft verstand. Das war auch in Ordnung. Egal, ob man ihr die falschen Auslösereize gab. Sie beachtete sie einfach nicht und machte ihren Job. Ich fing an, Mama trotz ihrer Häßlichkeit wirklich zu bewundern, denn sie war so erpicht darauf, ihre Aufgaben zu verstehen und dann einfach abzuarbeiten. Wir vermieteten sie an Reitschulen, denn der Reitschüler mußte nur im Sattel sitzen können und die Zügel halten. Es lief stets prima, und manchmal war auch eine Schleife drin. Der springende Punkt an Mama ist, daß ein Pferd manchmal so ehrlich und unkompliziert sein kann, und so völlig unbeeindruckt von allem, was sie ihm antun, daß Sie fälschlicherweise denken könnten, sie können mit Pferden umgehen. Pferde wie Mama lassen sie glauben, daß Sie etwas erreicht haben, obwohl Sie eigentlich gar nichts getan haben. Dann haben Sie ihr nächstes Pferd, und Sie entdecken, daß Sie eigentlich gar kein Vokabular haben, um mit ihm zu reden, und ihm zu erklären, was Sie eigentlich wollen. Menschen, die ein gut ausgebildetes Pferd kaufen in der Absicht, von dem Tier lernen zu wollen, gehen irr. Das Pferd kann sie lehren, wie sich das korrekte Reiten anfühlt, aber es kann sie nicht lehren, wie man das einem weiteren Pferd beibringt. Das ist eine ganz andere Fertigkeit. Pferdewettkämpfe sind nichts anderes als Spiele, die Menschen mit ihren Pferden veranstalten, um ein wenig Spaß zu haben. Sobald aber einer dabei zu gut wird und alle Pokale gewinnt, wird jemand die Spielregeln ändern, damit auch andere eine Chance auf einen Preis bekommen. Ein wahrer Pferdemensch versteht sich darauf, wie man mit Hilfe eines Korridors von Einwirkungen eine Form erzeugt, die ein Pferd erspüren kann. Diese Korridore sind dieselben, egal zu welcher Aufgabe Sie das Pferd ausbilden, egal ob es ein Jungpferd ist oder ein alter Kämpe, egal ob Araber oder Quarterhorse. Sie können ein wahrer Pferdemensch sein, auch ohne Pokale im Wettkampf zu gewinnen. Aber nicht alle Turniergewinner sind Pferdemenschen. Könnte auch sein, daß sie auf Mama sitzen. |


